Dr. Dominik Spitzer

SPITZER zu Pflegenotstand: Staatsregierung ignoriert Sorgen der Betroffenen

FDP-Fraktion initiiert Expertenanhörung

Der Pflegenotstand nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Bis 2030 fehlen allein in Bayern 60.000 Pflegekräfte. Um auf den akuten Versorgungsnotstand in der Langzeitpflege aufmerksam zu machen, hat der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Dominik Spitzer eine Expertenanhörung im Ausschuss für Gesundheit und Pflege initiiert.

Dazu Spitzer: "Die aktuelle Versorgungssituation von Pflegebedürftigen ist mehr als angespannt. Viele Angehörige suchen verzweifelt nach einem Heimplatz oder einem Pflegedienst – immer häufiger vergebens. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem uns der Fachkräftemangel in der Pflege zu einem akuten Notstand geführt hat.

Wir haben die Anhörung beantragt, um schnellstmöglich pragmatische Lösungen zu finden und im Parlament ein Bewusstsein für den Ernst der Lage zu schaffen. Der Regierungskoalition muss vor Augen geführt werden, welche Pflegemisere sie in Bayern zu verantworten hat.

Unsere Vorschläge, wie zum Beispiel die Anerkennung von ausländischen Fachkräften zu zentralisieren oder haushaltsnahe Dienstleistungen zu vereinfachen, wurden konsequent abgelehnt.

Anstatt nach Lösungen zu suchen, ignoriert die Staatsregierung damit die Ängste und Sorgen Hunderttausender Menschen in Bayern. Sie versteckt sich vielmehr hinter kostspieligen Projekten wie dem Landespflegegeld oder der Pflegeplatzgarantie – die allesamt nicht zielführend sind."