Dr. Dominik Spitzer

SPITZER: Staatsregierung muss älteren Menschen bei der Impfregistrierung unter die Arme greifen

Gerade ältere Menschen sollen bei der Corona-Impfung Priorität haben. Allerdings ist für viele Senioren, die zu Hause leben, die Vereinbarung ihres Impftermins mit vielen Hürden verbunden. Obwohl die bayerische Staatsregierung Nachbesserungen angekündigt hat, sind viele Impfwillige noch immer in der Warteschleife. Für den gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer ist das inakzeptabel.

"Ich verstehe nicht, wieso an dieser Stelle nicht mitgedacht wurde. Die Annahme, hochbetagte Menschen können die Hürden komplizierter Online-Anmeldeprozesse alleine meistern, ist schon ziemlich weltfremd. Der Großteil dieser besonders vulnerablen Gruppe besitzt weder einen Computer noch ein Smartphone oder eine E-Mail-Adresse. Deshalb sind Ältere oft auf die Hilfe von Angehörigen angewiesen. Menschen ohne Angehörige oder Hilfe von außen werden mit ihren Problemen allein gelassen.

Dass jetzt große Verunsicherung herrscht, wundert mich daher nicht. Ich mache mir Sorgen, dass das zu tiefen Impfquoten führen könnte. Daher muss die bayerische Staatsregierung unverzüglich nachbessern und den Senioren endlich zu Klarheit über Impfablauf und -termin verhelfen – dadurch, dass alle schriftlich informiert werden."