SPITZER: Staatsregierung darf Reha-Einrichtungen nicht im Stich lassen

Vorübergehende Schließungen, weniger Patienten, mehr Hygienemaßnahmen, Mindereinnahmen, Kostensteigerungen – die Folgen der Corona-Pandemie für die Reha-Kliniken sind katastrophal. Die hart gebeutelte Branche bangt mittlerweile um ihre Existenz. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich daher dafür ein, dass die bayerische Staatsregierung finanzielle Engpässe kompensiert. In einem Antrag fordern die Landtagsliberalen die am 30. Juni 2022 ausgelaufenen Mindererlösausgleiche und Hygienezuschläge für bayerische Reha-Einrichtungen aus Mitteln des Freistaats – zumindest bis zum Ende der Corona-Pandemie – auszugleichen. Dazu der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher Dr. Dominik Spitzer:

„Wir müssen die Rehabilitationseinrichtungen zukunftsfähig gestalten. Die durch die Corona-Pandemie entstandenen finanziellen Defizite sind für die Kliniken schwer zu stemmen. Ohne staatliche Hilfe wird es uns nicht gelingen, die Reha-Kliniken am Leben zu erhalten. Uns würde ein sehr bedeutender Bereich der medizinischen Versorgung wegbrechen.
Wir brauchen jetzt dringend eine Zwischenlösung und -finanzierung. Außerdem muss die Staatsregierung einen Bericht vorlegen, der sowohl die aktuelle Situation der Reha-Einrichtungen untersucht als auch Handlungsmöglichkeiten zum Aufbau einer langfristigen Stärkung der rehabilitativen Versorgung in Bayern aufzeigt.“