SPITZER: Positive Antikörpertests endlich als Nachweis der Genesung zulassen

Spitzer MDL

Nach wie vor gelten nach Vorgaben des Robert-Koch-Instituts Personen nur dann als genesen, wenn sie eine per PCR-Test nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, die weniger als sechs Monate zurückliegt. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag erneuert daher ihre Forderung, dass auch ein positiver Antikörpertest als Nachweis einer Genesung zugelassen wird. Dazu der gesundheitspolitische Fraktionssprecher Dr. Dominik Spitzer:

„Immer mehr Genesene fallen nicht mehr unter die 3G-Regel, da ihre Corona-Infektion bereits länger als sechs Monate zurückliegt und der sichere Nachweis von Antikörpern bei der Bestimmung des Immunstatus noch immer keine Rolle spielt. Dabei ist ein Antikörpertest aus medizinischer Sicht ein geeignetes und übliches Verfahren, um den Genesungsstatus von ehemals Infizierten nachzuweisen. Der sogenannte Antikörper-Titer, der laborchemisch mittels Blutanalyse bestimmt wird, gibt eine objektive Auskunft über den Immunstatus einer Person. Dieser dient auch als Grundlage, auf der die sogenannten Booster-Impfungen von Experten empfohlen werden. Die bayerische Staatsregierung muss hier also schnellstens nachjustieren und Antikörpertests endlich auch als Nachweis der Genesung zulassen.“