SPITZER fordert zielführendere Impfkampagne

Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist aktuell auf einem sehr hohen Niveau. Viele Menschen wollen sich durch eine Impfung oder Auffrischung schützen, die Kapazitäten werden allerorts ausgebaut. Leider kommt es immer wieder zu Lieferengpässen beim Impfstoff. Die FDP-Landtagsfraktion fordert die bayerische Staatsregierung daher in einem Dringlichkeitsantrag dazu auf, mehrere Maßnahmen zu unternehmen, um die Impfungen bei den ambulant tätigen Vertragsärzten und in den Impfzentren zu unterstützen und zu verbessern. Dazu der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer:

„Die niedergelassenen Arztpraxen haben in der aktuellen dramatischen Lage keine Planungssicherheit bei ihren bestellten Impfstoffmengen. Sie wissen erst am Tag der Anlieferung, wie viel Impfstoff ihnen zur Verfügung steht. Es darf aber nicht sein, dass Impfwillige nach Hause geschickt und Termine wieder abgesagt werden müssen, weil nicht genügend Impfstoff geliefert wurde. Die Praxen brauchen daher eine zügige Rückmeldung, welche Menge ihnen tatsächlich in der kommenden Woche zur Verfügung steht.

Darüber hinaus müssten die Ärzte viel öfter und zudem auch kleinere Dosen bestellen können, optimalerweise Fertigspritzen. Die aktuelle Praxis, dass man seine Bestellung bis Dienstagmittag abgegeben haben muss, um frühestens am Montagmittag darauf beliefert zu werden, ist untauglich. Denn die Ärzte verlieren dadurch für den Montag die Möglichkeit Impftermine zu planen. Für ein besseres Impfmanagement müssten mindestens zweimal die Woche eine Bestellung ermöglicht werden.

Um die Gesundheitsämter bei der Erfassung der Corona-Daten zu unterstützen, fordern wir die Staatsregierung zudem auf, darauf hinzuwirken, dass auf freiwilliger Basis bereits bei der PCR-Testung der Impfstatus und die Telefonnummer des zu Testenden angegeben wird.“

Hier geht´s zum Dringlichkeitsantrag