Dr. Dominik Spitzer

SPITZER zu mangelhaften Schutzmasken: Blamage für Spahn – Ärzte müssen sich auf Ausrüstung verlassen können

Mindestens 800.000 Schutzmasken, die an niedergelassene Ärzte verteilt wurden, waren nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks mangelhaft. Ein Teil der Masken, die vom Bundesgesundheitsministerium geliefert wurden, sei auch nach Bayern gegangen. Dazu der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer:

"Uns ist seit April bekannt, dass das Bundesgesundheitsministerium unsichere Masken in Umlauf gebracht hat. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern hat allerdings sofort nach Bekanntwerden des Qualitätsmangels reagiert und die Ärzte im Freistaat rechtzeitig darüber informiert. Das schnelle und besonnene Handeln der KVB zeigt, dass die Selbstverwaltung funktioniert – im Gegensatz zur Spahn-Behörde, die es nicht geschafft hat, für ausreichend Schutzausrüstung zu sorgen. 

Als die Behörden in Asien erstmals von der Gefahr einer möglichen Pandemie gesprochen haben, hat es Spahn leider versäumt, frühzeitig Masken zu besorgen. Stattdessen hat er sich von Betrügern in die Irre führen lassen – und dann auch noch die Masken verteilt. Das ist nicht nur blamabel, sondern auch gefährlich. Ärzte müssen sich auf die Qualität ihrer Schutzausrüstung verlassen können – insbesondere in einer Ausnahmesituation wie der Corona-Pandemie. Das Bundesgesundheitsministerium muss die Anbieter daher besser auf Seriosität hin unter die Lupe nehmen."