Dr. Dominik Spitzer

SPITZER zu Coronavirus-Fall: Müssen in Forschung und Entwicklung investieren

Das in China kursierende neue Coronavirus ist in Deutschland angekommen. Der erste bestätigte Patient ist ein 33-Jähriger aus Bayern. Dazu der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Dominik Spitzer:

"Der Coronavirus-Fall im Münchner Westen zeigt, dass man den Erreger aufgrund seiner offenbar langen Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen auf keinen Fall unterschätzen darf. Ich erwarte von den zuständigen Gesundheitsbehörden daher schnelle Informationen für uns Ärzte und Aufklärung für unsere Bürger, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Der Fall zeigt aber auch, dass in unserer zunehmend globalisierten Welt mit täglich tausenden interkontinentalen Flugverbindungen die Gefahr einer Pandemie wächst. Gestern hießen die unsichtbaren Gegner noch SARS, Ebola oder Lassafieber, heute Coronavirus. Und morgen?   

Um die Verbreitung von Infektionskrankheiten über Kontinente hinweg möglichst schnell einzudämmen, müssen wir verstärkt in die Forschung und Entwicklung investieren. Moderne Präventions- und Diagnostik-Methoden sind flächendeckend nicht nur wünschenswert, sondern eines Tages vielleicht auch lebensnotwendig."