Genesen, geimpft, geboostert: SPITZER fordert bundeseinheitliche Standards für 2G-Nachweis

Spitzer Genesen

Ob eine Person vollständig gegen das Corona-Virus geschützt gilt, hängt in Deutschland leider vom Wohnort ab. Denn nach wie vor gibt es bundesweit unterschiedliche Regeln. Dazu der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer:

„Wir brauchen beim Immunitätsnachweis dringend bundesweit einheitliche Standards. Ab wann jemand als vollständig genesen, geimpft oder geboostert gilt, darf nicht vom Wohnort abhängig sein. Die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer sorgen nicht nur für Verwirrung, sondern nähren auch Zweifel an der Politik. Die aktuellen Verordnungen erscheinen vielen Menschen willkürlich. Bestes Beispiel ist der ungleiche Umgang mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Während in Bayern eine Dosis des Vakzins nur als einfache Impfung zählt, gilt man im Nachbarland Baden-Württemberg schon nach einer Spritze als vollständig immunisiert.

Die Politik muss dafür sorgen, dass alle Regeln einfach, einheitlich und für alle verständlich sind. Bundesweit muss eine durchgemachte Infektion konsequent als eine Impfung anerkannt werden. Zur Dokumentation einer solchen Infektion sollte neben dem aktuell gültigen PCR-Test auch der serologische Nachweis von spezifischen Antikörpern zugelassen werden. Dies empfiehlt auch das Robert-Koch-Institut in seiner aktuellen Mitteilung.“